Oktober 2023 und endlich angekommen auf Tahiti. Wie es sich anfühlt? UNBESCHREIBLICH! Tahiti ist die Hauptinsel von Französisch-Polynesien. Die Anreise über San Francisco beinhaltet einen 11-stündigen Flug von Amsterdam und dann noch einmal 8 Stunden Flugzeit weiter auf Tahiti. Man kann aber auch direkt von Frankreich, mit einer Tankpause, auf Tahiti anreisen. Ein Gefühl der Dankbarkeit überflutete uns.
Schon beim Ausstieg vom Flugzeug kommt man mit positiver Energie und Freude der Einheimischen in Berührung. Es wurde ein Hula-Tanz für uns Einreisenden aufgeführt begleitet von einer Ukulele. Wenn man Glück hat, oder in bestimmten Hotels während des Aufenthalts wohnt, bekommt man sogar eine echte Blumenkette am Flughafen. Wir haben uns auf Tahiti für ein Airbnb entschieden, ich fragte aber höflich um eine Blumenkette und bekam auch eine. Der Duft war herrlich.
Wir kamen Abends an und mieteten uns für unseren gesamten Aufenthalt ein Auto. Da das Essengehen auf Französisch-Polynesien sehr teuer ist, versuchten wir unsere Speisen selbst zu kochen. Wir gingen nur sehr selten in ein Restaurant essen.
Auch die Hotels sind teilweise sehr teuer, deshalb haben wir auf jeder unserer Inseln ein Airbnb mit Küche genommen. Damit kann man sich eine Menge Geld sparen und die Unterkünfte sind perfekt gelegen.
Auf Tahiti hatten wir eine Wohnung direkt am Strand mit eigenem Strandzugang. Hier war der Sand schwarz. Die vielen schwarzen Sandstrände, die üppigen Regenwälder und die vielen wundervollen Wasserfälle machen Tahiti einzigartig.
Eines unserer Ausflugsziele auf Tahiti waren die drei Wasserfälle - Cascades de Faarumai. Es sind die am einfachsten zu erreichende Wasserfälle auf Tahiti. Der erste Wasserfall ist nach einem 5-minütigen Spaziergang vom Parkplatz aus schon zu erreichen. Man geht durch einen tropischen Regenwald mit riesigem Bambus und bunten Blumen. Die Luft ist warm und riecht so tropisch. Nach kurzer Zeit kann man das Wasser des Wasserfalls bereits hören. Es ist unbeschreiblich. Ins Wasser sollte man nicht gehen, da die Steine sehr rutschig sind und möglicherweise auch Steine herabfallen könnten. Der Eintritt ist kostenlos und beim Parkplatz trifft man oft Einheimische, welche frisches Obst sehr günstig verkaufen. Am Weg zu den Wasserfällen kann man so viele verschiedene Pflanzen, Blumen und Bäume betrachten. Es gibt auch einige Bananenbäume zu entdecken. Die tropischen Geräusche im Regenwald sind faszinierend.
Die Arahoho Blowholes haben wir in Verbindung mit den Wasserfällen gemacht, da sie am Weg liegen. Die Blowholes sind ein Küstenphänomen, welche durch die Wellen ein interessantes Geräusch entstehen lassen.
Ein schwarzer Sandstrand mit wundervoller Kulisse. Hier findest du einige Surfer. Man kann hier selbst einen Surf-Kurs bei der Surfschule besuchen, wenn man das möchte. Durch den tiefschwarzen Sand erscheint die Natur noch grüner. Der Strand ist kostenlos und man kann hier gut entspannen mit den Geräuschen der Wellen im Hintergrund.
Hier hat man wieder tiefschwarzen Sandstrand und glasklares Wasser. Das Meer ist hier ruhig, man kann unter Wasser viele Fische beobachten. Außerdem gibt es hier einige Angler. Obwohl der Sand schwarz ist, sieht man im Wasser tatsächlich bis zum Boden. Das Wasser hat durch den Sand auch eine einzigartige Farbe. Hier kannst du schwimmen, schnorcheln oder einfach im Sand ein Buch lesen. Außerdem befindet sich das Pointe Venus Lighthouse gleich um die Ecke.
Der Plage de Vaiava ist ein weißer Sandstrand auf Tahiti und wunderbar zum schnorcheln, da sich der Schnorchelpfad „Sentier Aquatique De La Plage Vaiava“ hier befindet. Hier kannst du bunte Korallen, viele bunte Fische und ab und zu auch Schildkröten entdecken. Der Strand hat ein ruhiges und flaches Wasser, was ihn auch familienfreundlich macht. Hier gibt es kostenlose Parkplätze und WC-Anlagen. Außerdem gibt es durch die Bäume schattige Plätze, welche sich hervorragend für ein Picknick eignen. Am Wochenende kannst du hier viele Einheimische antreffen.
In der Nähe von Paea kannst du beim Umrunden der Insel die Grotte de Mara’a besuchen. Hier kannst du eine natürliche Höhle erkunden. Grundsätzlich ist es erlaubt in das Wasser zu gehen. Aufgrund des Regenwetters sind wir nicht in der Grotte baden gegangen. In der Höhle tropft es ständig von der Decke. Die Steine sind sehr rutschig, weshalb Vorsicht geboten ist. Außerdem empfehlen wir einen Mückenschutz.
Die berühmte Teahupo’o Welle ist auf jeden Fall auch einen Besuch wert. Hier sollten wirklich nur Profi-Surfer surfen, da die Welle besonders gefährlich ist. Die massive Wasserwand bricht über einem extrem flachen Riff. Teahupo’o war bei den olympischen Spielen 2024 der offizielle Austragungsort für den Surfwettbewerb. Wir sind mit einem Taxiboot zur berühmten Welle gefahren, um die Höhe und Kraft der Welle von der Nähe zu sehen. Wir hatten das Glück, das gerade ein richtig guter Surfer hier war, den wir beobachten konnten. Die Welle ist tatsächlich gigantisch groß.
Vom Strand aus kann man die Welle kaum sehen, daher ist ein Taxiboot unumgänglich. Es gibt auch Möglichkeiten, um Halb- oder Ganztagestouren zu buchen, welche auch Schnorchelstopps, Wasserfälle und ähnliches beinhalten.
Wenn du ein Auto mietest, würde ich die ganze Insel erkunden - auch Tahiti Iti. So gelangt ihr zu allen besonderen Orten, die man besichtigen kann. Außerdem könnt ihr auch jederzeit spontan überall wo es euch auf der Fahrt gefällt stehen bleiben und das Inselleben genießen.