Im Mai 2024 sind wir nach unserer langen Reise über Singapur und Australien schließlich am letzten Ziel unseres Trips angekommen: Bali. Da wir uns im Vorhinein nicht sicher waren, wie gut uns Australien gefallen würde, hatten wir bewusst viel Zeit zum Entspannen auf Bali eingeplant. Insgesamt verbrachten wir fünf Nächte in Ubud und anschließend sieben Nächte in Kuta.
Kaum auf Bali gelandet, war von Entspannung allerdings erstmal keine Spur. Sobald man mit den Koffern den Flughafen verlässt, wird man von einer riesigen Menschenmenge empfangen. Hunderte Fahrer versuchen gleichzeitig, einen zu ihrem Taxi oder Shuttle zu lotsen – gefühlt wird man alle paar Sekunden angesprochen.
Hat man es dann endlich geschafft, den eigenen Fahrer zu finden, beginnt die Fahrt zum Hotel. Wild ist dabei allerdings weniger der Fahrstil, sondern eher der Verkehr selbst: Überall sind Autos und Roller unterwegs, sodass man meist nur langsam vorankommt.
Unsere Reise startete zunächst in Ubud, mitten im tropischen Regenwald und umgeben von Reisfeldern. Danach ging es weiter nach Kuta, direkt ans Meer und an die langen Sandstrände Balis.
Der Verkehr auf Bali ist wirklich extrem – vor allem die unzähligen Roller prägen das Straßenbild. Besonders in Ubud gibt es kaum Gehsteige, weshalb man ständig aufpassen muss, nicht von einem Roller gestreift zu werden. Außerdem sollte man sich bei der Planung nicht auf die angegebenen Fahrtzeiten von Google Maps verlassen: Wegen des dichten Verkehrs dauern viele Strecken oft mindestens doppelt so lange.
Dafür bietet Bali unglaublich viele preiswerte Luxusunterkünfte – oft sogar mit privatem Pool. Gerade im Vergleich zu anderen Reisezielen bekommt man hier für relativ wenig Geld wirklich außergewöhnliche Hotels und Villen.
Auch das Essen war das günstigste, das wir bisher auf unseren Reisen erlebt haben. Wenn man Restaurants mit guten Hygienestandards auswählt, kann man dort außerdem hervorragend essen.
An Bali hat uns vor allem Ubud mit seinem üppigen Dschungel, den beeindruckenden Reisterrassen und der entspannten Atmosphäre begeistert. Kuta hingegen ist deutlich touristischer – und besonders der Verkehr war für uns auf Dauer wirklich anstrengend.
Eines Abends saßen wir in einem irischen Pub und überlegten tatsächlich, wie wir am besten noch einmal zurück nach Australien kommen könnten. Trotz der langen Reise und der vielen neuen Eindrücke konnten wir auf Bali aber richtig gut abschalten, entspannen und das leckere, günstige Essen genießen. Genau dieser Mix aus Abenteuer, Erholung und tropischem Flair machte Bali für uns zu einem besonderen Abschluss unserer Reise.