Eigentlich war Singapur nur ein Zwischenstopp auf dem Weg nach Australien – im Nachhinein hätten wir hier locker noch zwei weitere Tage verbringen können! Was sofort auffällt: Es gibt kaum Verkehr. Autofahren ist wegen der strengen staatlichen Auflagen absoluter Luxus, deshalb nutzen die meisten Menschen die hervorragend ausgebauten öffentlichen Verkehrsmittel.
Schon die Ankunft am Jewel Changi Airport war magisch. Unser Taxifahrer zeigte uns den weltberühmten Indoor-Wasserfall, der mitten in einem riesigen Regenwald unter einer beeindruckenden Glaskuppel herabstürzt – ein absolutes Must-see!
Übernachtet haben wir im Parkroyal Collection Marina Bay – inklusive kostenlosem Zimmer-Upgrade in die oberen Stockwerke. Das Hotel ist ein echtes Gartenparadies voller Pflanzen und Grünflächen. Das Highlight beim Frühstück? Das Zwitschern echter Singvögel. Ein lokaler „Vogelmann“ bringt seine Tiere jeden Morgen dorthin, weil sie die menschlichen Stimmen lieben. Verrückt: Während des Corona-Lockdowns war es ihnen offenbar zu leise – sie hörten komplett auf zu singen!
Singapurs Architektur ist futuristisch und absolut faszinierend. Ein Besuch auf einer Rooftop-Bar gehört hier einfach dazu. Die Aufzüge schießen in wenigen Sekunden in den 60. Stock – da wird einem kurz mulmig, und oben hat man das Gefühl, das Gebäude würde leicht schwanken. Die Aussicht entschädigt allerdings für alles!
Wir hatten Glück und ergatterten einen Tisch im legendären CÉ LA VI im Marina Bay Sands, während dort gerade eine Silent Disco stattfand – ein genialer Anblick.
Wichtig für deine Reise:
Dresscode: Strikt! Männer in kurzen Hosen oder Sandalen kommen oft nicht hinein.
Preise: Alkohol ist extrem teuer (ca. 20–30 € pro Cocktail). Den Klassiker „Singapore Sling“ sollte man trotzdem unbedingt probieren!
Reservierung: Für beliebte Rooftop-Bars absolut empfehlenswert.
Eine etwas skurrile Erfahrung: Wir wollten ganz gemütlich zu Fuß zur Marina Bay laufen – schlechte Idee! Viele Wege führen ausschließlich unterirdisch durch Tunnel und Metro-Stationen. Als wir Einheimische nach dem Weg fragten, ernteten wir nur ungläubige Blicke. In Singapur läuft offenbar niemand Strecken, die länger als zehn Minuten dauern – stattdessen nutzt man lieber die perfekt klimatisierten öffentlichen Verkehrsmittel.
Wenn du in Singapur bist, solltest du unbedingt in einem der legendären Hawker Center essen! Unser Favorit war der Lau Pa Sat. Dort erwartet dich Streetfood in allen Variationen. Das absolute Highlight: Jeden Abend wird die Straße vor der Markthalle gesperrt und verwandelt sich in die lebendige „Satay Street“ – der Duft der frisch gegrillten Satay-Spieße ist einfach unbeschreiblich!
Gut zu wissen: In Singapur gelten einige der strengsten Lebensmittelstandards weltweit. Du kannst dich also völlig bedenkenlos durch die vielen Stände probieren. Bring allerdings etwas Geduld mit: Der Lau Pa Sat ist extrem beliebt, weshalb man oft erst nach einem freien Tisch suchen muss. Aber keine Sorge – das Warten lohnt sich definitiv!
Die Esplanade ist ein bekanntes Kulturzentrum, das sofort durch seine außergewöhnliche Architektur ins Auge fällt. Hier finden regelmäßig kostenlose Konzerte und Shows statt. Aber selbst ohne eine Aufführung zu besuchen, lohnt sich ein Abstecher: Allein die beeindruckende und futuristische Außenfassade macht das Gebäude zu einem echten Highlight.
Ein absolutes Highlight jeder Singapur-Reise ist die Supertree Grove. Die künstlichen Riesenbäume verwandeln sich jeden Abend in ein funkelndes Lichtermeer – die berühmte Lichtshow gehört definitiv zum Pflichtprogramm!
Tipp: Such dir rechtzeitig einen guten Platz, leg dich direkt auf den Boden und genieße das Spektakel von unten. Da es am Abend sehr voll wird, solltest du lieber etwas früher dort sein.
Kosten: Die Lichtshow sowie der gesamte Bereich rund um die Supertrees sind kostenlos zugänglich.
Unser Upgrade-Tipp: Wir haben uns zusätzlich Tickets für den OCBC Skyway geholt. Die Hängebrücke zwischen den riesigen Bäumen bietet nicht nur eine fantastische Aussicht über den Park, sondern ermöglicht es auch, die Lichtshow hautnah von oben zu erleben.
Wer eine kleine Pause von den Wolkenkratzern braucht, sollte unbedingt den Botanischen Garten besuchen! Die Anlage ist so riesig, dass wir uns dort glatt verlaufen haben.
Dich erwarten ein malerischer Schwanensee, dichter Regenwald, ein wunderschöner Orchideengarten und eine beeindruckende Vielfalt an exotischen Pflanzen, Bäumen und Tieren. Überall laden schattige Bänke und weitläufige Grünflächen zum Verweilen ein.
Wir hätten gerne noch mehr Zeit in dieser Ruheoase verbracht – einfach zum Entspannen oder um mit einem Buch im Schatten die Atmosphäre zu genießen.
Gut zu wissen: Der Botanische Garten ist grundsätzlich kostenlos zugänglich. Lediglich für den Orchideengarten wird ein Eintritt verlangt.
Die Orchard Road ist Singapurs berühmte Einkaufsmeile und begeistert mit unzähligen Shopping-Malls, Restaurants und kulinarischen Highlights. Hier findet man von Luxusmarken bis hin zu trendigen Concept Stores wirklich alles.
Ein besonderer Tipp für Shopping-Fans: Im Nike Store kannst du Shirts, Schuhe und viele weitere Artikel direkt vor Ort personalisieren lassen. Das ist nicht nur ein cooles Mitbringsel für Familie und Freunde zu Hause, sondern auch ein einzigartiges Erinnerungsstück an die eigene Reise.
Bevor es zum Flughafen ging, stand am Abreisetag noch ein letzter wichtiger Stopp auf dem Programm: der Merlion! Das weltberühmte Wahrzeichen Singapurs – halb Löwe, halb Fisch – zählt zu den bekanntesten Fotospots der Stadt.
Auch wenn man sich den Platz mit zahlreichen anderen Touristen teilen muss, gehört das klassische Erinnerungsfoto vor dem wasserspeienden Merlion bei einem Singapur-Trip einfach dazu. Ein perfekter Abschluss für eine unvergessliche Reise!
Singapur hat uns absolut begeistert. Die Stadt ist unglaublich modern, blitzsauber, sicher und geprägt von beeindruckenden Wolkenkratzern. Unser persönliches Highlight war das nächtliche Lichtermeer, wenn die gesamte Skyline in den verschiedensten Farben erstrahlt – einfach magisch.
Für uns steht fest: Bei der nächsten Reise werden wir definitiv wieder einen Stopover in Singapur einlegen – dann aber garantiert für ein paar Tage länger!
Schon am Flughafen wartet das nächste Highlight: Neben dem berühmten Wasserfall gibt es dort tatsächlich einen Roboter, der vollautomatisch Cocktails mixt!
Dass Singapur als eine der saubersten Städte der Welt gilt, kommt allerdings nicht von ungefähr – die Strafen für Fehlverhalten sind teilweise ziemlich streng. Deshalb sollte man einige Regeln unbedingt kennen:
Kaugummi-Verbot: Herkömmliche Kaugummis sind in Singapur verboten. Erlaubt sind nur medizinische Varianten. Also besser keine Vorräte einpacken – und auf keinen Fall Kaugummi auf die Straße spucken!
Müll & MRT: Wer Müll, Tickets oder Zigarettenstummel auf den Boden wirft, muss mit hohen Geldstrafen rechnen. In den MRT-Zügen (U-Bahn) sind Essen und Trinken außerdem strikt verboten.
Toiletten-Regel: Klingt verrückt, ist aber tatsächlich so: Wer auf öffentlichen Toiletten nicht spült und dabei erwischt wird, kann ebenfalls eine saftige Geldstrafe bekommen!